Wetterkapriolen...

Der April, der April....der macht was er will.
Mit diesem Sinnspruch bin ich ja schon fast wieder vertröstet. Was sich der April dieses Jahr leistet, mag "normal" sein, hinnehmbar ist es nicht. Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir teilweise 30° ....

So steht die Tengai nun schon seit 2 Wochen ungenutzt unter dem Carport und wartet auf besseres Wetter. Gestern musste ich sie sogar noch weiter unter den Carport zerren, damit sie nicht weiter einschneit.
Wie sich das auf die Batterie auswirkt, möchte ich mir gar nicht vorstellen. Obwohl neu, und bei Saisonbeginn ohne Probleme, hat sie die üblichen Macken gezeigt, wenn sie mal 2-3 Tage nicht bewegt wurde. Das Starten dauert doch etwas länger. Es klappt zwar immer, aber flüssig ist anders.
Wenn die Tengai jeden Tag bewegt wird, keine Probleme.

Apropo Problems...
Erinnert Ihr Euch noch an das Problem Solving? Der "Kickoff" hat stattgefunden. Im Chef-Tower wurde zu einem Gespräch geladen, alle waren da - außer der Chef. Der verspätete sich um 5 min. Wäre nicht schlimm gewesen, weil wir das Meeting dann auf Deutsch abgehalten hätten. So halt auf Englisch. Naja, muß man mögen. Vor allem, weil nicht jeder Englisch als 2. Muttersprache mit der Milch aufgesogen hat.
So werden Diagramme, Bilder und Maßnahmen, die per Laptop an die Wand geworfen werden, krampfhaft ins Englische übersetzt. Nun hatte ich ja genug Englisch in der Schule und habe keine Probleme mir im englischsprachigen Ausland ein Essen zu bestellen, habe annudazumal als Verbindungsoffizier im ersten Desert Storm zwischen den amerikanischen und deutschen Stellen fungiert, aber was die Kollegen sich da aus den Rippen leiern....geht gar nicht.
Sicher ist eine Unterweisung chemischer Vorgänge in Englisch kein Zuckerschlecken. Aber immerhin sind wir 8 gegen 1, die eigentlich in Deutsch sich besser ausdrücken können. Auch hatte, bei seiner Antrittsrede, unser Chef gelobt, deutsch zu lernen. Aber davon scheint keine Rede mehr zu sein...
Immerhin gibt es ja seit ein paar Jahren einen Betrieblichen Englischkurs...man kann den ja besuchen...

Nach einer Stunde steht für mich zumindest fest: Meine Abteilung und meine Arbeit sind nicht das Problem. Eher gibt es zahlreiche offenen Fragen, die den Transport, Lagerung und Verwertung des beanstandeten Materials betreffen. Und diese Fragen sollen nun erstmal geklärt werden.
Bis zum 25.5. Dann ist das nächste Meeting...in Englisch...

Meinen Vorgesetzten ist übrigens ein Stein vom Herzen gefallen, als sie gehört haben, daß es in Englisch stattfand und sie nicht hinmussten. Sie sind sogar soweit, daß sie meine Teilnahme für unzumutbar halten, und mir nahelegen, nicht mehr beim Solving teilzunehmen...aus Trotz sozusagen...naja...
Mal schauen....war doch irgendwie lustig das Ganze, und Überstunden gabs ja auch.

In diesem Sinne...

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