Mittwoch, 31. August 2016

Gummi runter...

So, nachdem ich nun den neuen Helm auf beiden Bikes ausprobiert habe, kann ich sagen: Er ist lauter als der NOLAN. Aber gut, damit kann ich leben. Bin ja eher der Musikhörer beim biken. Allerdings hat die Sache einen Haken. Die Kopfhörer, welche ich vom NOLAN in den Carberg umgebaut habe, haben meinem "Soundverständnis" nicht mehr genügt. Irgendwie zu leise. Ich habe mir ein paar neue geholt, eingebaut - und - nix is. Genauso leise. Irgendwie wird der MP3 mit dem Verstärker nicht mehr laut genug. Mit In-ear Kopfhörern ist alles tutti. Also werd ich wieder auf die In-ear umsteigen. Wenn es auch lästig ist beim anziehen des Helmes. Integrierte Lautsprecher sind besser. Vielleicht ist der Schaumstoff im Helm auch einfach zu dick...keine Ahnung.

Durch die Dolo- Tour und das KLR Treffen in Soltau haben sich die Reifen der KLV ganz schön eckig gefahren. Das wollte ich heute ändern. Auf einer kleinen Tour mit vielen Kurven. Passenderweise wollte ich auch gleich bei meinem Schrauber über die Winterarbeiten reden. Er war aufm Sprung, aber ein kurzer Blick auf meine Reifen ließ ihn innehalten. "Mit dem würd ich nicht mehr in eine Kontrolle kommen wollen" meinte er nach einem Blick aufs Vorderrad. Und wirklich, das Vorderrad ist teilweise schon auf dem Maßstrich runter. Hinten gehts noch einigermaßen.

Also heißt das: Neue Schlappen für die Dicke. Seufz, Spaß wird teuer erkauft. Naja, muß halt sein.
Gibt´s weniger zu essen in nächster Zeit. XD


Ich wünsche allen noch ne schöne Restsommerzeit aufm Bike und eine unfallfreie Restsaison.

In diesem Sinne...

Sonntag, 28. August 2016

Das Treffen...

Puuh....es ist geschafft. Das geilste Wochenende dieses Jahres ist vorbei. Das jährliche KLR Treffen, dieses mal in Soltau. Soltau ist knapp 630 Kilometer von mir entfernt. Für meine alte Dame eindeutig zu weit. Also habe ich die KLV startklar gemacht und bin am Donnerstag auf die Reise gegangen.
Selbst mit fast 100 PS ist es doch eine lange Tour. Insgesamt 3 Tankstopps und kleine Pausen waren nötig um dort anzukommen. Donnerstag selbst war ein Tag zu früh fürs allgemeine Treffen, aber ich habe den Mitorganisator noch etwas geholfen. Auch kann man dann noch ein bisschen persönlicher quatschen.
Dieses Jahr war die Hamburger Fraktion der Ausrichter und so wurde es das Treffen mit der bisher größten Teilnehmerzahl. Auch wurde ein Tagesprogramm ausgearbeitet, aufgeteilt in eine Offroadfraktion und eine Onroadfraktion.
Mit der KLV nahm ich natürlich an der Onroadvariante teil.
Mit 8 Fahrern war die zwar zur 16 köpfigen Offroadtruppe nur halb so stark, aber wir hatten mindestens genauso Spaß. Es ging über Alleestraßen entlang des Heide Nationalparks, ums Manövergelände Munster herum und auf Straßen 2. und 3. Ordnung durch Wäldchen und Felder.
Die Straßen rund um Soltau haben eine Besonderheit: Sie sind Schnurgerade. Nach 2 oder 3 Kilometer kommt dann eine Kurve - und dann wieder eine Gerade. So kamen wir auf ganz ordentliche Geschwindigkeiten. Teilweise habe ich mit 140 km/h die Gruppe aufgerollt, um die nächste Kreuzung oder Abzweigung zu sichern. So ist gewährleistet, daß die Truppe zusammenbleibt und nicht durch Sonntagsfahrer, Womodriver oder LKW´s getrennt wird.
Ist zwar nicht ganz legal, aber es dient der Sicherheit.

Die Offroader haben sich wohl nach einhelligen Berichten eine richtige Ralley geliefert. Durch Sandpassagen, auf Schotterpisten und sogar eine Wasserdurchfahrt hat die Teilnehmer begeistert. Und sie behaupten auch Stein und Bein, sie hätten fast einen Wolf überfahren. Soll es um Soltau geben...
Das Material wurde nicht geschont, es gab 2 Plattfüsse, aber auch im Vorfeld ist bei der Anreise die ein oder andere KLR in Nöten gekommen. Leider hat es dieses Jahr wieder unseren Jo erwischt. Er kam auch Donnerstags an, und als er am Freitag von seiner Pension aus loswollte, ging nix mehr. Wir haben dann auf die Schnelle versucht zu helfen, aber erst unser Mann aus Drochtersen konnte helfen:
Indem er praktisch auf das Treffen verzichtete, und mit Jo nach Drochtersen fuhr, immerhin über 400 km, um die KLR wieder fit zu machen. Letztendlich war es doch nur die Batterie, aber man kam nicht ohne weiteres drauf, und so wurde gesucht und gesucht, und dann gefunden.
Die KLR lief wieder wie neu. Leider wurde Jörgs Tengai auf der Strecke geschunden und selbst ein Fall für den Op Tisch...

Auf dem Treffen selber gab es dann noch eine tolle Überraschung:
Ich habe Butterfly getroffen! Ihr Mechaniker ist ein altgedientes Mitglied in der KLR Truppe und er hat dieses Wochenende sein Kommen zugesagt. Leider konnte Sie nicht mit Ihrer NX Africa anreisen, da Sie sich vor kurzem bei einem Umfaller verletzt hatte. Wir beide hielten dann die Vegitarier Flagge hoch und haben uns an der kleinen Veggipfanne beteiligt. Beim schnippeln wie beim verspeisen...
So war dieses Wochenende ein tolles Erlebnis, der Start meiner Urlaubswoche, ein Treffen alter Bekannten, Kennenlernen neuer Leute und ein Mini Blogger Treffen.
Insgesamt habe ich dieses Wochenende 1538 km auf der KLV verbracht....so ein kleiiiiines Biiiiischen habe ich grade genug vom Motorradfahren - aber nicht für lange. Bin ich mir sicher.
Achja...es war übrigens das heißeste Wochenende des Jahres, wir machen das fürs Treffen immer so...
Es war so heiß, daß sich der Kleber des Innenverschalung meines Helmes gelöst hat. Durch einen herrlichen Landregen auf der Heimfahrt hat sich die Pinlockscheibe gelöst und lässt Wasser durch - es wird wohl einen neuen Helm demnächst geben...
Hab auch schon was im Auge...
Hatten 2 Teilnehmer vor Ort, konnte ich mir also schon in Ruhe anschauen.

Hier noch ein paar Impressionen...






Das letzte Bild zeigt übrigens meinen KLV...sie hat sich auf der Tour eine Ihrer Verkleidungsschrauben entledigt. Liegt bestimmt irgendwo auf den 1538 km herum.
Muß ich nun ersetzen...mal sehen was ich noch am Lager habe.

In diesem Sinne...



Samstag, 20. August 2016

Wieder mal bei ebäh gesucht...

Wenn man einen Reisebomber fährt, muß man ihn auch entsprechend ausstatten. Da aber Heizgriffe für mich sehr dekadent wirken, wollte ich lieber in ein Motorradnavi investieren. Also die einschlägigen Seiten im I-net besucht, um die Stärken und vor allem die Schwächen von Motorradnavis herauszubekommen.
Fazit: Viele Motorradnavis können viel, meist aber nur eine Saison, dann gehen sie defekt. Sonscheiss...
Also hab ich mal abgewartet. Und siehe da, dieses Jahr im Mai kam ein neues Navi von Blaupunkt auf den Markt. Die übliche Hardware, TomTom Software aber preislich im unteren Bereich. Klingt ja schon mal gut. Trotzdem würde ich ungern den Preis für ein Neugerät aufbringen wollen.
Also wird bei ebäh eben mal eine Suche gestartet und siehe da, nach nur ein paar Monaten klingelt es und ein Verkäufer möchte sein Navi loswerden. Nur einmal benutzt, danach wieder vom Motorrad abgebaut und zum Kauf angeboten.
Jetzt könnte man sich ja mal fragen: Warum? Aber für jemanden der sich für so ein Gerät interessiert ist das eher nebensächlich. Es wird nicht als defekt oder beschädigt angeboten, und das zählt.
Also biete man mal vorsichtig mit, und wird nach einem kurzen Bieterwettstreit (49 Gebote) mit dem Zuschlag belohnt.
Also das ist es jetzt also...
Das Motopilot 43 eu lmu

Verfügt über 43 Länder Europas und Europäische Türkei und hat ein Lebenslanges Kartenupdate.
Aber was heißt schon lebenslang? Und Blaupunkt existiert ja als Firma nicht mehr, sondern nur als Namensrecht und man kommt bei Recherchen irgendwo zwischen Hannover und Großbrittanien raus.
Aber gut. Der Preis war günstig also freuen wir uns mal. Die Haptik ist in Ordnung, und auch die Bedienung ist nach eingehendem Studium des Handbuches wohl kein Problem. Aber welcher Mann braucht ein Handbuch? Rumdrücken und probieren...so macht man(n) das.
Die Rezensionen bei amazine und anderen Foren sind geteilt. Einige jubeln - andere fluchen über das Teil. Aber immer auf hohem Niveau. Touchscreen soll schwergängig sein. Logisch - ist ja auch keiner. Es ist ein 2 Folienschirm der Druck braucht um zu funktionieren. Für die Handyverwöhnte Generation eine neue Erfahrung. Auch das Ziel programmieren wird gerügt: "Ist ja von gestern die Einstellung, erst die Buchstabengruppe und dann immer weiter bis der Ort gefunden wurde..."
Tja, war wohl eine Frau, weil ein wenig mehr rumprobieren in den Einstellungen lässt eine QWERTZ oder gar QWERTY Tastatur erscheinen. Steht aber nicht im Handbuch...ätsch.
Die Navigation selber ist nicht anders als bei anderen Geräten, man kann bis zu 24 unterschiedliche Fahrzeugbilder als Gimmik auf den Schirm bringen. Außer Kreuzfahrtschiff und StarWars Fighter gibt es für jeden Geschmack was...selbst Panzer. Der dürfte für die Einstellung "Luftlinie" wohl passend sein. Kurvige Strecken lassen sich in 3 "Härtegraden" festlegen, bin aber noch nicht dazu gekommen das zu testen. POIS sind vorinstalliert, können auch noch differenziert werden und Routen lassen sich direkt am Gerät erstellen, verschieben und wohl auch speichern.
Aber soweit bin ich noch nicht, erst muß es mal ordentlich laufen, dann mache ich mir Gedanken über Routenplanung. Es soll mir ja erstmal nur den groben Weg weisen, wenn ich in unbekannten Gebieten bin. Kompassfunktion finde ich z.b. interessant...

Als das Navi kommt, ist es bis auf Klebepads für den Lenker vollständig. Schön. Allerdings ist es vom Akku her leer. Also erstmal an eine USB Ladestation anschließen und abwarten. Aber es passiert nix. Man muss das original Kabel nehmen, dann klappts. Naja, hätte man ja auch irgendwo hinschreiben können. Die Ladeschale macht einen stabilen Eindruck, die Halterung dafür sowieso. Allerdings werde ich die nicht verbauen, weil ich das Navi nicht am Lenker will. Es soll Zentral über die Instrumente.
Also Ladeschale mittels RAM Mount Artikel angebaut und das Kabel mit dem Umspanner von 12 auf 5 Volt verlegt. Bin ja kein Anfänger mehr was Verkabelungen betrifft, aber irgendwie lädt das Teil nicht in der Schale. Strom fließt von der Batterie bis zum Umspanner und das wars.  Sollte ich den Grund für den raschen Verkauf nach Erscheinen gefunden haben? Der Verkäufer antwortet auf meine Fragen diesbezüglich nicht. Aber nicht mit mir Freundchen, die Bewertung steht ja noch aus...
Ein Freund misst mir freundlicherweise mal die Kabel durch, und stellt das gleiche Ergebnis fest. Ladeschale würde, wenn sie könnte...aber der Konverter ist wohl am Ars...
Ok, dann die radikale Kur. Das Kabel nach dem Konverter getrennt, und nun im Fachhandel für nen 10er einen neuen, stufenlos einstellbaren Konverter besorgt. Nun muß man halt erstmal noch löten und den neuen Konverter ordentlich verbauen.

Sollte das nicht bis zum Treffen hinhauen, werd ich wohl mittels dem USB Ladekabel und eines Adapters das Navi über die Bordsteckdose betreiben. Geht auch, ist aber nicht mehr 100% Wasserdicht.

Es bleibt halt immer spannend...
Heute z.b. ist das jährliche Riedtalbikertreffen in Achstetten. Grade tropft es hier etwas, aber ich hoffe, bis zum Nachmittag ist das durch. Ist ja schon mehrere Jahr Tadition dort Flagge zu zeigen. Auch trifft man Leute, die man das ganze Jahr nur auf Messen oder Bikerveranstaltungen trifft.

Die KLR steht mit stoischer Ruhe daneben, wenn ich an der KLV schraube und ich glaube sie zürnt mir nicht, wenn ich mich mit der Diva beschäftige. Sie weiß, unter der Woche bin ich mit ihr unterwegs. Der Verbrauch an Sprit ist wie immer bei ca. 4 ltr./100km auch bei forcierter Fahrt. Allerdings wird ihr Öldurst immer mehr. Ich hoffe, daß es sich noch ne Weile vermeiden lässt, da an die Innereien zu gehen. 

In diesem Sinne...

Mittwoch, 17. August 2016

Grummel...

In einer Woche möchte ich ja eine lange Tour zum KLR- Treffen machen. Wohlweislich nicht mit der KLR, sondern mit meinem Autobahnbomber und Tourer, der KLV.
Letzte Woche hab ich sie bei einem Schrauber gehabt, der sich der Problematik des seltsamen Startverhaltens annehmen sollte. Sie hat sich keine erhöhte Warmlaufphase genommen, sondern ist gleich im "Arbeitsmodus". Auch die Standdrehzahl ist etwas unterhalb des üblichen. Sie fährt aber trotzdem ruckelfrei und sauber. Das hat er wohl auch getan, den Luftfilter gereinigt und auch neue Zündkerzen verbaut. Soweit lief alles bestens. Bis heute. Bei einer schönen Feierabendrunde wollte ich das gestern montierte Navi  testen.
Ich fahre von zu Hause weg, und muß das erste mal nach 300 Meter an einer Ampel anhalten. Der Motor fällt knapp unter 1000 U/min, fällt weiter auf 500 U/min....und geht aus.
Komisch, das kannte ich eigentlich nur nach einer langen Autobahnetappe mit gleicher Geschwindigkeit und war mit einem klemmenden Steuerklappenpoti zu erklären. Woher jetzt das Phänomen schon nach kurzer Strecke auftritt - keine Ahnung.

Bei dem Schrauber kurz angerufen, er kann es sich auch nicht erklären. Da ich aber gestern das Navi angedengelt hab, haben wir erstmal die Elektrischen Anschlüsse in Verdacht. Gecheckt - sind fest.

Eine Abfrage beim zuständigen Forum gibt dann einen Hinweis, Falschluft am Unterdrucksystem. Schon schwerer zu ermitteln, da viele Komponenten vor Ort.
Na toll...
Mein Schrauber hat da noch keine Antwort drauf. Vielleicht muß ich nochmal zu ihm hin. Ich hoffe, es war war einmaliges, ich habe keine Lust, beim Treffen unangenehm aufzufallen, indem das Moped ausgeht.

In der Firma läuft alles im Urlaubsmodus. Es fehlen Mitarbeiter, man versucht sie zu ersetzen um einigermaßen den Betrieb aufrecht zu erhalten; ist mit den eingegangenen Aufträgen nicht zufrieden und sehnt sich den Feierabend her. Alles wie gehabt.
Wird Zeit, daß das Jahr zu Ende geht.

Mein Urlaub steht ja noch aus, d.h. die Woche, welche ich mir am Stück gönne, wird mein Jahreshighlight.
Motorradtreffen und die Touren dahin, ein paar Tage ausspannen zu Hause - mehr ist dieses Jahr nicht drin.
Ich hoffe, daß es nächstes Jahr wieder mehr Zeit dafür gibt.

In diesem Sinne...

Donnerstag, 4. August 2016

Kurzer Trip ins Westjordanland...

Heute nach der Arbeit mal schnell auf eine schöne Feierabendrunde...und eh man sich versieht ist man in Israel gelandet...*LOL*
In diesem Sinne...

Mittwoch, 3. August 2016

Kurz mal ein Auge zudrücken...

Wie man vielleicht weiß, bin ich Player. Genauer: Playstationspieler. Und ein Spiel hat es mir seit 2 Jahren besonders angetan. Sniper Elite V3.
Ein sogg. Shooter...jaja ich weiß, böse böse...
Aber jetzt mal egal.
Bei diesem Spiel gibt es natürlich auch einen online Mehrspielermodus. Und in diesem Modus habe ich einige Leute immer wieder in meiner Gruppe gehabt. Durch das Headset spricht man auch miteinander und es war immer recht lustig.

Nun hatte jemand die Idee, man solle sich auch mal im Real life treffen. Hmm....da wir ein bunter Haufen aus mehreren Nationen waren, hat man eigentlich nichts auf diese Idee gegeben. Aber Denkste!
Der Holländer, die beiden Österreicher und diverse deutsche Spieler haben es gewagt.
Am letzten Wochenende hat man sich im Harz getroffen.
Und was soll ich sagen? Lustige Leute, alle auf einer Welle und viel Spaß hatten alle.

Sicher, es gab viel zu erzählen über das Spiel. Allerdings haben wir das nicht in der Öffentlichkeit gemacht.
"Als ich den damals 4 mal abgeschossen hab, und dreimal mit Kopftreffer...", " Ich hab alle Neulinge erstmal zur Strecke gebracht und denen ordentlich die Birne weggeballert..." Sowas kann andere Lokalbesucher schon verunsichern...*LOL*

Wir waren in einer kleinen Pension untergebracht die malerisch an einem Berghang in Bad Grund lag. Die Zimmer schön und sauber, der Wirt sehr bemüht aber trotzdem entspannt, und das Frühstück ausreichend und reichlich. Preislich natürlich eher im unteren Bereich, aber Preis/Leistung voll ok. Bei Booking.com die Pension mit der besten Punktzahl.
Jedenfalls werden weitere Treffen stattfinden, da sind wir uns alle sicher.

Nach dem Treffen am Sonntag, war dann der 2. Teil des Kurzurlaubes angesagt. Bei der Heimfahrt haben meine Lebensgefährtin und ich noch für 2 Tage in Bamberg Station gemacht.
Bamberg ist eine schöne kleine romantische Stadt. Die Altstadt ist mit ihren engen Gassen und Fachwerkhäusern malerisch. Die Lokalitäten sind sehr gut, es gibt für jeden Geschmack etwas. Und für den besonderen Geschmack gibt es eine Spezialität: Das Rauchbier. Hier in Bamberg liebevoll
"Schlenkerla" genannt. Eher eine politisch unkorrekte Bezeichnung. Der damlige Brauer, der das Rauchbier braute, hatte einen Betriebsunfall und kam unter ein Fuhrwerk. Seitdem zog er ein Bein nach, er "schlenkerde"...und die Bamberger verniedlichen gern mit einem "la" am Ende. Also  war es fortan nicht das Rauchbier, sondern eben das "Schlenkerla".
Ein Bier, welches ganz stark nach geräuchertem Schinken schmeckt. Einen neue Erfahrung für einen Vegetarier.
Wir haben eine Stadtrundfahrt in einem kleinen roten Bus gemacht, und viele Anekdoten und Geschichtliche Besonderheiten erfahren.
Z.B. wurde der Bamberger Dom für Filmaufnahmen hergenommen. Und zwar für die Neuverfilmung von Dumas "Die Drei Musketiere". Wenn man den Prachtbau und den Platz herum sieht, kann man sich d´Artanan, Portos, Aramis und Atos sehr gut vorstellen.

Das Gebäude über der Regnitz ist übrigens das alte Rathaus. Es ist einfach an die Brückenkonstruktion angeklebt. Leicht schief, aber mit Charme. Die Bamberger waren sehr gewitzt. Sie wollten ein eigenes Rathaus, der damalige Kurfürst erlaubte es aber nicht. Auf  Land hatte er das sagen, aber nicht auf dem Wasser...ergo...
Die zwei Tage in Bamberg waren herrlich, das Hotel mitten in der Altstadt war sehr gut. Alt zwar das Gebäude, aber die Zimmer mit moderner Einrichtung. Das Frühstück war ebenso reichhaltig wie in Bad Grund, und lecker.
Die Restaurants, welche wir am Abend besucht haben, waren urig, aber dennoch sehr zu empfehlen.
Kurz: Bamberg ist eine Reise wert. Auch wenn viele Touris (ups...wir waren ja auch welche) unterwegs waren, hat uns die Stadt sehr gefallen.
Also...auf gehts nach Bammbersch.

In diesem Sinne...

Mittwoch, 20. Juli 2016

Man könnte sich ...

Mal wieder was Off Topic aus der schönsten Firma der Welt...
Zur Zeit ist ja prima Wetter. Hält aber die Weltwirtschaft auch nicht auf, sondern fordert von der arbeitenden Bevölkerung wirklich viel ab.
Während in unseren Büros die Klimaanlage Überstunden macht, ist unsereins froh, keine Minute länger in der nicht klimatisierten Halle zu sein als nötig. Temperaturen zwischen 35°, und unterm Dach im Lager bis 61° sind drin.
Jetzt könnte man meinen, man kann sich ja die Arbeit erleichtern, sprich mit lockerer und luftiger Kleidung - nix is.
Außer, daß es seit Juni kostenlosen Sprudel am Automaten gibt, gibt´s für die produzierenden Zunft bei uns keine Erleichterung. Es wird vorgeschrieben, eng anliegende Kleidung zu tragen. Und lange Hosen. Einerseits ist das aus Sicherheitsgründen nachvollziehbar, aber warum haben dann in der Nachbarhalle in der der Werkzeugbau untergebracht ist, ALLE kurze Hosen an? Auch im Büro herrscht natürlich recht lockere Kleidungsstil.
Tops, kurze Röcke, Sandalen, Shorts (gottseidank dreiviertel bis sechsachtel) und lockere Hemden prägen dort das Bild.

Es begab sich diese Woche, daß der Disponent seine Aufträge bei uns in die Halle zum Produktionsboard bringen wollte. Durfte er aber nicht, weil seine sechsachtel Hose wohl nicht ganz den Vorschriften entsprach. Kurze heftige Diskussion, er löste das Problem in dem er sich ne Baggie Jeans machte. Ar... raushängen und Hose bis zum Knöchel. Super gelöst.

Kurze Zeit darauf wurde ein Schlosser der Betriebsinstandsetzung gerufen, eine Maschine schwächelte. Leider radelte der Kollege mit kurzer Hose um die Ecke - und durfte wieder umdrehen.

Jetzt bleibt die Maschine eben defekt, da der Kollege sich nicht umziehen wollte. Auch ne Lösung.

Wir sind eine amerikanische Firma, und wenn es nach den Amerikanern ginge, dann hätten wir sobald wir die heiligen Hallen der Produktion betreten ,sogar Schutzbrillen auf.
Unfallschutz ist wichtig, ohne Frage, aber solche Auswüchse sollte man eigentlich auf dem kleinen Dienstweg aus der Welt schaffen und nicht die Produktion wegen einer kurzen Hose für mehrere Schichten außer Kraft setzen.

Naja....dann wird eben wieder im Herbst produziert *LOL*

In diesem Sinne...