Wieder Feierabend...

Jaaaa das Wetter passt, die Arbeit liegt hinter mir, und was spricht dagegen, den Heimweg extrem auszudehnen? Nix...also los.
Erst mal durch bekannte Peripherie in Richtung Osten. Alles alte Bekannte Dörfer. Dann, nachdem die Straßen immer winkliger und einsamer werden, werden auch die Dorfnamen fremder. Und ich meine wirklich Dörfer. Die Straßen sind in einem einigermaßen Zustand, aber auf einmal...
...wird die Straße zu einer der 3. Ordnung? Keine Markierung mehr, die Seitenstreifen werden unbefestigter und fallen teilweise in die frisch gedüngten Felder ab, die Einheimischen halten mich für einen lästigen Punkt in der Landschaft und schneiden die Kurven oder hängen mir am Gepäckträger...HALLOOO 100-120 km/h auf unbekannter Straße ist für mich genug.

Irgendwann bin ich dann am Kloster Roggenburg.

Es gibt sogar eine Klosterschänke, allerdings ist der Biergarten noch ein bisschen dürftig belaubt...
Nach einigen Aufs und Abs durch die Landschaft bewege ich mich langsam wieder Heimwärts. Kurz vor dem Ziel erwächst rechts von mir wieder mal ein Stromfeld...
"Ist der Acker noch so mies, mit der Sonne macht man Kies..."
So habe ich letztendlich gute 70 km über den normalen Heimweg hinaus gemacht, das Wetter genossen, und meine Tengai wieder ein paar Kilometer mehr an die 90 Tsd Kilometer gebracht.
Sie läuft weiterhin gut, vielleicht ein bisschen laut durch den GPR, aber der heißt ja auch im Zusatz "Fuore"...der darf das...
Ich werde beim diesjährigen Treffen mal die Fachleute zur Probe fahren lassen, mal sehen was die sagen...

In diesem Sinne...




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