Es geht wieder los....

Das Wetter ist einigermaßen erträglich, d.h. es regnet nicht. Die Temperatur, naja...könnte besser sein.
Aber es ist Zeit, die Tengai kommt auf die Straße. Da mir der Arzt therapeutisches Motorradfahren erlaubt hat, hab ich sogar kein Problem damit, in der Krankschreibung zu fahren. Höhöhö...

Also ziehe ich die Tengai aus der Garage, und stelle Sie vor dem Carport ab. Dann wird gestrippt...
Das muß alles runter, um die Batterie wieder einsetzen zu können....

Die Batterie hat mich schon erschrocken: Wollte die Ladezustands LED am Ladegerät nach einem Tag sich nicht in Richtung "voll" bewegen...aber nach 2 Tagen hartnäckigem Stromzufuhr wars dann soweit, die Batterie war geladen.

Diese also wieder in ihren angestammten Platz gefriemelt, die Anschlussösen noch mal kurz mitm Lappen und Bremsenreiniger gereinigt, und angeschlossen. Die Kabel soweit sortiert, und dann kommt der heikle Moment: Erster Startversuch in 2018!
Benzinhahn auf, Choke auf, Schlüssel rumdrehen - und auf den Startknopf drücken. Sie orgelt, und nach nicht mal 5 Sekunden springt Sie an - jawoll so muß das...
Schneller Check aller elektrischen Verbraucher (außer Steckdose, das ist ein anderes Thema), ob alles leuchtet, hupt und blinkt...geht alles perfekt.
Danach stelle ich sie wieder ab, und schaue nach 5 Min. nach dem Öl. Na, gut ein Schluck kann noch rein. Luftdruck wird auch gecheckt und ist auch dringend nötig. Vorne nur noch 1 Bar, hinten fehlt auch ein halbes, obwohl die Tengai in der Garage schwebte und keinen Bodenkontakt hatte.
Außerdem bekommt sie noch ein Begrüßungsgeschenk:
Ein schickes Lenkerpolster, natürlich in der passenden Ausgabe...Das Grün ist sogar genau das, was die Tengai noch an den Seiten trägt.

Dann juckt es mir in den Fingern....ich will fahren. Meine Freundin frozzelt: Probier erst mal die Lederhose an....ABER: Sie passt wie ne Eins...hehehe...
Den Rest der Montur aus dem Keller geholt, Helm mit dem Cardo bestückt, Handschuhe aus dem Schrank geholt, rein in die Stiefel und los gehts.

Ich fahre über Land, auf mir bekannten Strecken und schwinge mich immer weiter Kreise ziehend ins Umland.





Die Temperatur nimmt etwas zu, und es macht wieder richtig Spaß
auf der Tengai zu fahren.
Nach der Einfahrzeit und der passenden Temperatur am Motor, geht dann die Post ab. Die Tengai will auch wieder laufen - könnte man meinen.








Der Weg führt mich unter anderm auch zu meinem Schrauber. Mal nach dem anderen Schätzchen schauen. Er ist auch zu Hause, aber auf dem Sprung. Die ganze Werkstatt und die Halle nebenan - bis zum letzten Fleck mit Mopeds zugestellt. Da hat oder hatte er ganz schön Arbeit. Meine KLV hat bis jetzt schon neue Ruckdämpfer bekommen, die Gute zerrt halt einfach an der Kette mit ihren 101 Nm. Und der Tanksensor muß noch nachgesehen werden...aber die Woche nach Ostern...das könnte was werden.

Nach der ersten Einführungsrunde von knapp 80 km komme ich dann mit einem Dauergrinsen wieder zu Hause an. So könnten die Tage immer laufen.

P.S.: Die Mopeds haben ja beide dieses Jahr TÜV. Für die Tengai hab ich ja ernste Bedenken wegen dem doch schon recht lautem GPR gehabt. Aber ich hab mich mit Ilmberger in Verbindung gesetzt, und die haben mir nun einen neuen GPR zugesandt.
Bei Gelegenheit wird der Schalldämpfer getauscht, und die alte Tüte im Gegenzug dann von mir zerlegt, und neu mit Dämmwolle bestückt. Werde darüber berichten.

Ich wünsche allen Bikern eine tolle, unfallfreie Saison 2018 und schöne Touren.

In diesem Sinne...

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