ABS ein Segen oder Fluch?...

Ich habe in einem Motorradforum gelesen, daß ein Mitglied mit seiner Kawasaki ein übles Erlebnis hatte. Folgendes ist passiert und wurde auch durch andere bestätigt:
Bei einer Alpenfahrt mußte das Mitglied erschreckend feststellen, daß bei einer Bergabfahrt durch Serpentinen, sein vorderes ABS wohl überfordert war, und den Bremshebel blockierte. Nach kurzer Recherche stellte er fest, daß das verbaute ABS wohl bei huppeligen Asphalt die ABS Sensoren überfordert, und dann das System blockiert, und der Handbremshebel fest steht. Nach mehrmaligen Versuchen steht fest, das es wirklich so ist.
Kann sich eine Firma wie Kawasaki leisten, minderwertige Sicherheitskomponenten an Motorrädern zu verbauen? Oder gibt es eine 2 Klassensicherheit? Sicher gibt es "alte" Systeme, die nicht dem neuesten Stand der Technik entsprechen, aber das sowas als Sicherheitsplus auch noch ab 2015 als vorgeschriebene Komponente gesetzlich vorgeschrieben wird, ist schon komisch.

Da lobe ich mir doch mein altes Bike, ohne Fahrassistenen oder Mappings...und bin auch dankbar das kein ABS an Bord ist. Sonst hätte ich ja schon ein paarmal Kontakt mit Vorausfahrenden Blechdosen gehabt. (Stichwort: Querbremser)

Wenn ich die neuen Zeitschriften über das wohl beste Hobby der Welt lese, stelle ich fest, daß selbst Kleinbikes, Chopper oder sogar Custombikes diese Unsitte übernehmen, Fahrassistenen einzubauen.
Ich denke, daß es sicher Leute gibt, die diese Systeme brauchen und auch gerne gebrauchen um ihr Motorrad auszufahren. Aber ich glaube, wer sein Motorrad nur dann noch bewegen kann, wenn er sich auf diese Systeme verlassen muß, der sollte das Motorradfahren sein lassen.

In diesem Sinne...

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