Ein neues Herz...

Samstag morgen, nach dem Frühstück. Die Sonne scheint, und ich darf meine Tengai mal wieder strippen. Die Batterie muß raus, damit ich das Abgabepfand für die neue Batterie bei Tante Louise spare. Außerdem ist die Gefahr eine falsche Batterie mitzunehmen geringer. Man hat ja ein Muster.
Mit der neuen Batterie und Scheuklappen für den restlichen Warenbestand im Laden mache ich mich auf den Weg nach Hause.
Da ich das Standardmodell der Batterie genommen hab (reicht vollkommen aus) muß ich auch noch nen Liter Batteriesäure mitnehmen. So kostet mich der Spaß knapp 25 €.
Dann beginnt im Keller die heikle Aufgabe, die Kammern der Batterie mit Säure zu befüllen. Die Gebrauchsanweisung sieht einen kleinen Trichter (wer hat so einen kleinen Trichter zu Hause?) oder eine Laborflasche (wer hat denn so eine zu Hause?  - Ich !) zum befüllen vor.
Die Flasche hat einen halben Liter Fassungsvermögen und das reicht nicht für die gesamte Füllung der Kammern. Man muß nochmals nachfüllen. Natürlich darf man dabei nicht mit der Säure kleckern, sonst gibts Mecker...
Nachdem die Kammern bis zum Maximum gefüllt sind, gast das ganze eine Stunde aus, und wird dann ans Ladegerät angeschlossen. Nach der Befüllung hätte die Batterie schon 70% ihrer Leistung und würde vielleicht für einen Startversuch reichen, aber für die anschließende lange Überlandfahrt habe ich heute keine Zeit. Also für einen Tag ans Ladegerät. Wird dann eben am Sonntag verbaut.

Damit die Tengai mit offenem OP- Bereich in der Nacht keine Feuchtigkeit zieht, ist sie für einen Tag einmal abgedeckt.
In diesem Sinne...


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