Novemberblues...die 2....

Jawoll...heute war es soweit. The Tengai has left the building -  will heißen, sie ist aus der Garage.
Allerdings war sie entweder schon im Schlafmodus oder Beleidigt, weil sie so lange in der Garage stand. Ich konnte sie nicht starten. Der Starter tat sein bestes, aber es reichte nicht. Also musste sie nochmal für eine halbe Stunde an die Stromleine. Deswegen hatte ich diesen ominösen Stecker verbaut.
Nach dem Saftnachtanken, war es wie an einem normalen Morgen. Kurzes drücken und drehen des Anlassers - läuft.

Also aufgesessen und der Sonne entgegen. Von der Alb her zogen Wolken auf, aber ich bin einfach Richtung Süden losgefahren. Und was soll ich sagen? Herrlich!
Auf kleineren Straßen durch die Donauniederungen und in Richtung Memmingen. Die Temperaturen sind mit 18° schon fast Frühsommerlich. Ich habe die komplette Kluft angelegt, und werde am Ende der Tour schweißnasse Beine haben...das weiß ich aber während der Fahrt noch nicht.
Als die Tengai schön warm gefahren war, sauste sie wie eh und jeh über den Asphalt. Der Auspuff scheucht hier und da, ein paar Raben aus den braunen, umgepflügten Feldern. Blühende Senffelder sind die letzten Farbtupfer auf der weiten Flur.

Langsam sinkt die Sonne gegen den Horizont, und es wird in Schattigen Gebieten schon schnell frisch. Waldstrecken fordern das hochklappen der Sonnenblende heraus, und auf Lichtungen oder zwischen zwei Waldgebieten muß sie wieder runter. Die Sonne steht einfach schon zu tief. Autofahrer werden am besten mit ihren Scheinwerfern oder Tagfahrlichtern erkannt...ansonsten muß man schon aufpassen. Entgegenkommende Biker grüßen alle - die Gemeinde der Ganzjahresfahrer ist einfach freundlich.
Der dann kommende Sonnenuntergang wird ganz faszinierend, und ich entscheide mich, mit der Tengai wird morgen zur Arbeit gefahren - Basta!
In diesem Sinne...



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